Wenn Sie überlegen, eine professionelle Landingpage erstellen zu lassen, stehen Sie vielleicht vor der Frage: Lohnt sich das wirklich? Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Ja, absolut – und die Ergebnisse sind schwarz auf weiß messbar. Eine normale Website ist wie ein Kaufhaus mit vielen Abteilungen. Eine Landingpage hingegen ist Ihr bester Verkäufer, spezialisiert auf ein einziges Produkt und mit einem klaren Ziel: den Abschluss.

Warum eine Landingpage der direkte Weg zu mehr Kunden ist

Sie kennen das vielleicht: Sie schalten teure Werbeanzeigen, lotsen Besucher auf Ihre Website, aber die Anfragen bleiben aus. Oft liegt das Problem nicht an der Anzeige, sondern daran, wo die Leute landen. Ihre Startseite ist meist überladen mit Menüs, verschiedenen Angeboten oder Blogartikeln. Potenzielle Kunden sind schnell abgelenkt, verlieren den Faden und sind weg, bevor sie überhaupt verstanden haben, was Sie anbieten. Genau hier kommt eine gute Landingpage ins Spiel.

Landingpage erstellen lassen: Illustration einer Landing Page mit Titel, Call-to-Action „Jetzt anfragen“ und Verkaufstrichter, der Nutzer repräsentiert.
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Ein Beispiel aus der Praxis: das Handwerk

Stellen wir uns einen Heizungsbauer aus Gießen vor, der neue Kunden für den Einbau von Wärmepumpen gewinnen will. Leitet er die Interessenten aus seiner Werbekampagne einfach auf die allgemeine Startseite, müssen sie sich erst mühsam durch die Navigation kämpfen, um die passenden Infos zu finden.

Eine speziell dafür erstellte Landingpage geht einen viel direkteren Weg. Sie holt den Besucher genau bei seinem Bedürfnis ab und bietet ihm sofort die Lösung.

  • Eine glasklare Überschrift: „Moderne Wärmepumpen für Ihr Zuhause in Gießen – Jetzt staatliche Förderung sichern!“
  • Alle relevanten Infos auf einen Blick: Vorteile (z. B. „Bis zu 70 % Heizkosten sparen“), Funktionsweise, Förderungen.
  • Eine unmissverständliche Handlungsaufforderung: Ein großer Button mit der Aufschrift „Jetzt kostenlosen Förder-Check anfordern“.

Dieser fokussierte Aufbau macht den entscheidenden Unterschied. Statt die Besucher im Informationsdschungel zu verlieren, führt die Seite sie geradlinig zum Ziel. Ein Handwerksbetrieb konnte so beispielsweise die qualifizierten Anfragen für Wärmepumpen-Beratungen um 25 % steigern. Mehr solcher Erfolgsgeschichten finden Sie übrigens in unseren Fallstudien.

Die Kraft der lokalen Suche voll ausspielen

Besonders für lokale Dienstleister ist dieser Ansatz pures Gold. In Deutschland haben satte 46 % aller Google-Suchen einen lokalen Bezug. Und was noch wichtiger ist: Ganze 88 % der mobilen Nutzer, die nach einem lokalen Geschäft suchen, rufen an oder besuchen es innerhalb von 24 Stunden. Eine Landingpage, die genau auf eine Stadt und eine Dienstleistung zugeschnitten ist, fängt genau diese hochmotivierten Kunden ein.

Eine Landingpage ist keine Ausgabe, sondern eine Investition in Ihren Vertrieb. Sie sorgt dafür, dass Ihr Werbebudget nicht verpufft, sondern anonyme Klicks in echte, messbare Geschäftschancen verwandelt.

Wenn Sie eine Landingpage erstellen lassen, schaffen Sie also einen optimierten Vertriebskanal, der Besucher nicht nur informiert, sondern sie gezielt zu zahlenden Kunden macht.

Praktischer Tipp: Wollen Sie wissen, wie Sie Ihr Briefing für eine Agentur so vorbereiten, dass genau solche Ergebnisse dabei herauskommen?

Das perfekte Briefing für Ihre Agentur oder Freelancer – die Grundlage für Ihren Erfolg

Ein erstklassiges Ergebnis fängt immer mit einem erstklassigen Briefing an. Das habe ich in unzähligen Projekten gelernt. Wenn die Vorgaben schwammig sind, ist das Ergebnis fast immer Mittelmaß. Das führt zu Missverständnissen, Frust und teuren Nachbesserungen.

Sehen Sie das Briefing also nicht als lästige Hausaufgabe, sondern als das Fundament Ihrer neuen Landingpage. Je klarer Sie formulieren, was Sie wollen, desto zielgenauer kann Ihr Partner eine Seite bauen, die vom ersten Tag an Ergebnisse liefert.

Infografik für ein Briefing: Fundament für erfolgreiche Landingpage
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Wenn Sie eine Landing Page in Auftrag geben, dann lagern Sie quasi eine wichtige Vertriebsaufgabe aus. Ohne eine glasklare Anleitung kann Ihr Partner nur raten, was Sie wirklich erreichen möchten. Ein detailliertes Briefing sorgt dafür, dass alle an einem Strang ziehen – vom Designer über den Texter bis zu Ihnen.

Essenzielle Bestandteile eines Landingpage-Briefings

Um sicherzustellen, dass Sie nichts Wichtiges vergessen, habe ich die Kernpunkte in einer Tabelle zusammengefasst. Nutzen Sie sie als Checkliste für Ihr eigenes Briefing.

BereichWichtige FragenBeispiel für einen Handwerksbetrieb
ZielgruppeWen genau wollen wir erreichen? Was sind die größten Sorgen und Wünsche dieser Menschen?Eigenheimbesitzer, 35-55 Jahre alt, im Umkreis von 30 km. Wollen eine energetische Sanierung, sind aber von den vielen Optionen und Förderungen überfordert. Suchen einen zuverlässigen Partner.
Problem & LösungWelches akute Problem unserer Zielgruppe lösen wir? Wie lautet unsere Lösung in einem Satz?Problem: Hohe Heizkosten und unklares Vorgehen bei der Sanierung. Lösung: Wir bieten eine Komplettberatung inkl. Förder-Check und Umsetzung aus einer Hand.
Das eine ZielWas ist die eine Aktion, die der Besucher ausführen soll? (z.B. Download, Anruf, Formular)Generierung von 15 qualifizierten Anfragen pro Monat für eine kostenlose Erstberatung vor Ort.
Kernbotschaft & USPsWarum sollte der Kunde uns wählen und nicht die Konkurrenz? Was sind unsere 3 stärksten Argumente?1. 20 Jahre Erfahrung in der Region. 2. Zertifizierter Energieberater im Team. 3. Festpreisgarantie nach Besichtigung.
TonalitätWie wollen wir klingen? Fachlich-seriös, freundschaftlich-nahbar, motivierend-innovativ?Nahbar, verständlich und vertrauenswürdig. Wir vermeiden Fachchinesisch und erklären komplexe Themen einfach.
Design & TechnikGibt es Designvorgaben (CI)? Welche Websites gefallen uns (positiv/negativ)? Technische Anforderungen?Farben und Logo vom Corporate Design übernehmen. Die Seite soll modern und aufgeräumt wirken. Anbindung an unser CRM (z.B. Pipedrive) zur Lead-Verwaltung ist nötig.

Diese Tabelle ist Ihr roter Faden. Wenn Sie diese Punkte klar beantworten können, sind Sie schon mehr als die halbe Miete auf dem Weg zu einem Briefing, das Ergebnisse produziert.

Für wen machen wir das hier eigentlich?

Die wichtigste Frage von allen: Mit wem reden wir? „Jeder“ ist keine Antwort. Je schärfer Sie Ihre Wunschkunden beschreiben, desto treffsicherer werden Text und Design.

Nehmen wir als Beispiel eine Steuerkanzlei, die sich auf Start-up-Gründer spezialisiert hat. Ein allgemeiner Ansatz wäre hier reine Geldverschwendung. Stattdessen müssen wir uns in die Lage dieser Gründer versetzen:

  • Demografie: Oft zwischen 25 und 40, technikbegeistert, leben in Großstädten.
  • Herausforderungen: Unsicher bei der Wahl der Rechtsform, überfordert vom Finanzamt, kämpfen mit dem Cashflow.
  • Wünsche: Sie suchen einen Berater auf Augenhöhe, der digitale Tools nutzt, proaktiv mitdenkt und planbare Kosten bietet.
  • Wo sie sich informieren: auf Gründer-Blogs, in LinkedIn-Gruppen oder über Business-Podcasts.

Solche Details sind pures Gold. Der Texter weiß sofort, dass er eine lockere und motivierende Sprache wählen sollte, statt steif und förmlich zu klingen. Und der Designer kann eine moderne, vertrauenerweckende Optik gestalten.

Ein Ziel, nicht fünf

Eine gute Landing Page hat nur ein einziges, messbares Ziel. Jeder zusätzliche Button, jeder Link, der vom Thema wegführt, senkt die Chance, dass der Besucher das tut, was Sie von ihm wollen.

„Mehr Anfragen“ ist kein Ziel, das ist ein Wunsch. „Pro Monat 50 qualifizierte Anfragen für ein Erstgespräch zur Gründungsberatung generieren“ – das ist ein Ziel. Daran können Sie den Erfolg der Seite glasklar messen.

Für unsere Steuerkanzlei könnte das Ziel also lauten: 20 gebuchte Termine für ein kostenloses 15-Minuten-Kennenlerngespräch pro Monat. Alles auf der Seite – von der Überschrift bis zum Button – muss auf dieses eine Ziel hinarbeiten.

Ihre schlagkräftigsten Argumente

Warum sollte ein Gründer ausgerechnet Ihre Kanzlei beauftragen? Hier geht es um Ihre Alleinstellungsmerkmale, Ihre USPs. Schreiben Sie die drei bis fünf überzeugendsten Argumente auf, die für Ihre Zielgruppe wirklich zählen.

Praktisches Beispiel für die Steuerkanzlei:

  • Digital & effizient: „Wir arbeiten mit den Tools, die Sie ohnehin schon nutzen. Schluss mit dem Papierkram, bei uns läuft alles 100 % digital.“
  • Fokus auf Wachstum: „Wir sind mehr als nur Ihr Steuerberater – wir sind Ihr strategischer Partner für gesundes Wachstum.“
  • Transparente Pakete: „Keine bösen Überraschungen. Sie wählen ein festes Paket und wissen immer genau, was es kostet.“

Diese Punkte sind das Herz Ihrer Argumentation und müssen auf der Landing Page sofort ins Auge springen. Sie geben dem Besucher direkt eine Antwort auf die Frage: „Was springt für mich dabei raus?“

Was gefällt dem Auge?

Auch wenn Sie kein Designer sind, haben Sie sicher eine Vorstellung davon, wie die Seite wirken soll. Sammeln Sie einfach ein paar Links von Websites, die Ihnen gefallen – und notwendig, auch von denen, die Ihnen nicht gefallen.

  • Stil & Anmutung: Soll es modern und minimalistisch sein? Oder doch lieber seriös und klassisch? Vielleicht auch dynamisch und kreativ?
  • Farben & Schriften: Gibt es ein bestehendes Corporate Design, das eingehalten werden muss?
  • Technische Details: Muss die Seite in ein bestimmtes System wie WordPress integriert werden? Soll eine Anbindung an Ihr CRM oder an E-Mail-Tools wie ActiveCampaign erfolgen?

Diese Punkte im Vorfeld zu klären, erspart Ihnen spätere Design-Diskussionen und teure Korrekturen. Wenn Sie tiefer in das Thema einsteigen wollen, finden Sie hier eine gute Übersicht über die 5 größten Fehler im Webdesign, die Sie unbedingt vermeiden sollten.

Mit einem so gut vorbereiteten Briefing geben Sie jeder Agentur und jedem Freelancer die perfekte Vorlage an die Hand, um eine Landing Page zu bauen, die nicht nur schick aussieht, sondern vor allem eines tut: Ergebnisse liefern.

Agentur oder Freelancer: Wer ist der richtige Partner für Ihre Landingpage?

Infografik: wer eignet sich besser für den bau der Landingspage. Freelancer oder Agentur?
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Die Entscheidung, wem Sie Ihr Projekt anvertrauen, ist eine der wichtigsten Weichenstellungen auf dem Weg zu einer erfolgreichen Landingpage. Ob Sie Ihre Landingpage von einer Agentur oder einem Freelancer erstellen lassen, hat direkten Einfluss auf den Prozess, die Kosten und natürlich auf das Endergebnis. Eine pauschale Antwort gibt es hier nicht – es geht darum, die beste Lösung für Ihre ganz spezielle Situation zu finden.

Stellen Sie es sich wie einen Hausbau vor. Für ein klar definiertes Gartenhaus reicht ein spezialisierter Zimmermann (der Freelancer). Wenn Sie aber ein komplexes Architektenhaus mit Statik, Elektrik und Innenausbau planen, brauchen Sie ein eingespieltes Generalunternehmen (die Agentur).

Agenturen: Gebündelte Expertise für komplexere Vorhaben

Eine Agentur wie barkmedia bringt vor allem einen entscheidenden Vorteil mit: ein eingespieltes Team. Hier arbeiten Strategen, Designer, Texter und Entwickler Hand in Hand. Dieser integrierte Ansatz ist Gold wert, sobald Ihr Projekt mehr ist als eine reine Design-Aufgabe.

Wann eine Agentur die bessere Wahl sein kann:

  • Wenn das Ziel noch unklar ist: Sie wissen, was das Problem ist (z. B. zu wenige Anfragen), aber haben noch keine glasklare Strategie, wie die Landingpage das lösen soll. Agenturen helfen bei der Konzeption von Grund auf.
  • Bei komplexen Projekten: Sobald technische Anbindungen an Ihr CRM-System, Marketing-Automation-Tools oder ein ausgefeiltes Tracking-Setup ins Spiel kommen, ist das gebündelte Wissen eines Teams unerlässlich.
  • Wenn es um mehr als nur die Landingpage geht: Oft ist die Landingpage lediglich ein Puzzleteil einer größeren Kampagne. Eine Agentur kann auch die passenden Werbeanzeigen, die nachfolgende E-Mail-Strecke oder die Social-Media-Begleitung mitdenken und umsetzen.
  • Für maximale Prozesssicherheit: Agenturen arbeiten nach etablierten Prozessen mit festen Ansprechpartnern. Fällt ein Mitarbeiter aus, steht in der Regel Ersatz bereit, sodass Ihr Projekt nicht ins Stocken gerät.

Der größte Vorteil einer Agentur liegt in der strategischen Tiefe. Sie kaufen nicht nur ein Design, sondern eine ganzheitliche Lösung, die von Anfang an auf messbare Geschäftsziele ausgerichtet ist.

Klar, diese gebündelte Kompetenz hat meistens einen höheren Preis und ist in der Abstimmung manchmal etwas weniger spontan als die direkte Zusammenarbeit mit einer einzelnen Person.

Freelancer: spezialisierte Fachkräfte für klare Aufgaben

Ein spezialisierter Freelancer kann die perfekte Wahl sein, wenn Sie schon sehr genau wissen, was Sie wollen. Viele Freelancer sind absolute Koryphäen auf ihrem Gebiet – sei es Conversion-Copywriting, UX-Design oder die technische Umsetzung in einem bestimmten System wie WordPress.

In diesen Fällen ist ein Freelancer oft ideal:

  • Bei einem klar definierten Auftrag: Sie haben bereits ein fertiges Briefing, die Texte stehen, und es geht hauptsächlich um die visuelle und technische Umsetzung.
  • Für kleinere Budgets: Freelancer haben geringere Fixkosten und können ihre Leistungen daher oft günstiger anbieten als eine Agentur.
  • Wenn Sie hohe Flexibilität schätzen: Die Kommunikation ist direkter, die Wege sind kürzer. Das kann Entscheidungen und den gesamten Prozess beschleunigen.

Die Herausforderung? Sie müssen oft selbst die Rolle des Projektmanagers übernehmen, vor allem wenn Sie für Text, Design und Technik unterschiedliche Experten beauftragen. Und wenn Ihr Freelancer krank wird, kann das Ihr gesamtes Projekt lahmlegen.

Die entscheidenden Fragen, bevor Sie jemanden beauftragen

Egal, ob Agentur oder Freelancer: Mit diesen Fragen können Sie die Kompetenz Ihres potenziellen Partners auf den Prüfstand stellen, bevor Sie einen Vertrag unterschreiben.

  1. Können Sie mir relevante Fallstudien oder Arbeitsbeispiele zeigen?
    Achten Sie darauf, ob die Beispiele Ihrer Branche oder Zielsetzung ähneln. Ein tolles Portfolio für Künstler-Websites qualifiziert nicht automatisch für eine B2B-Seite zur Lead-Generierung.
  2. Wie sieht Ihr typischer Projektprozess aus?
    Ein Profi kann Ihnen die einzelnen Phasen klar benennen – von der Strategie über das Design bis zum Go-live. Das zeigt, dass hier strukturiert gearbeitet wird.
  3. Wie messen Sie den Erfolg einer Landingpage?
    Die Antwort muss über „schickes Design“ hinausgehen. Hier sollten Begriffe wie Conversion Rate, A/B-Testing oder Lead-Kosten fallen.
  4. Was ist nach dem Livegang im Preis enthalten?
    Klären Sie vorher, ob kleinere Anpassungen, die Behebung von Fehlern oder eine kurze Einweisung ins System inklusive sind.

Letztendlich ist die Wahl immer eine Abwägung von Budget, Komplexität und Ihrer eigenen verfügbaren Zeit für das Projektmanagement. Wenn Sie ein umfassendes Vorhaben planen, das weit über eine einzelne Seite hinausgeht, lohnt sich vielleicht auch ein Blick auf die Erstellung einer kompletten professionellen Website.

Praktischer Tipp: Sie sind unsicher, welcher Weg für Ihr Projekt der richtige ist? Vereinbaren Sie einfach ein kostenloses Erstgespräch. Wir schauen uns Ihre Situation gemeinsam an – ganz unverbindlich und ehrlich.

Was kostet eine Landingpage wirklich? Ein ehrlicher Blick hinter die Preisschilder

„Was kostet es denn, eine Landingpage erstellen zu lassen?“ Das ist meist eine der ersten Fragen – und sie ist absolut berechtigt. Die ehrliche Antwort ist aber: Es kommt darauf an. Pauschalierte Preise sind oft ein Warnsignal, denn die Kosten hängen direkt von Ihren Zielen, dem gewünschten Umfang und natürlich dem Partner ab, den Sie ins Boot holen.

Stellen Sie es sich wie einen Autokauf vor: Ein solider Gebrauchter für ein paar tausend Euro bringt Sie zuverlässig von A nach B. Ein Premium-Modell mit allen Schikanen bietet dagegen ein ganz anderes Erlebnis. Beides hat seine Daseinsberechtigung – es bedient nur völlig unterschiedliche Ansprüche und Budgets. Bei Landingpages ist das ganz ähnlich.

Was den Preis Ihrer Landingpage treibt

Die Gesamtkosten setzen sich aus verschiedenen Puzzleteilen zusammen. Je mehr dieser Teile Sie benötigen und je individueller die Ausführung sein soll, desto höher ist am Ende die Investition.

Die größten Preistreiber sind in der Regel:

  • Strategie & Konzept: Soll einfach nur ein bestehender Plan umgesetzt werden, oder muss der Partner die ganze Strategie von Grund auf entwickeln? Das fängt bei der Zielgruppenanalyse an und hört bei der finalen Kernbotschaft auf. Ein tiefgehender Strategie-Workshop bringt enorm viel, ist aber natürlich auch ein relevanter Kostenpunkt.
  • Design (UI/UX): Greifen wir auf ein bewährtes Template zurück, das wir anpassen, oder gestalten wir ein komplett individuelles Design? Einzigartige Designs, die auf Verkaufspsychologie und Ihrer Markenidentität aufbauen, sind aufwendiger, erzielen aber fast immer spürbar bessere Ergebnisse.
  • Texte (Copywriting): Liefern Sie die Texte selbst oder soll ein Profi ran, der mit Worten verkaufen kann? Gutes Copywriting ist kein reines Schreiben, es ist Psychologie. Es kann die Conversion-Rate um über 100 % steigern und ist oft das Zünglein an der Waage.
  • Technische Umsetzung: Wird die Seite in ein bestehendes System wie WordPress integriert? Brauchen Sie Schnittstellen zu Ihrem CRM, zu E-Mail-Tools oder Zahlungsanbietern? Jede Anbindung erhöht die Komplexität im Hintergrund.
  • Tracking & Analyse: Reicht ein einfaches Google Analytics-Setup oder brauchen Sie ein ausgefeiltes System mit Conversion-Tracking, Event-Messung und Heatmaps, um wirklich jeden Klick nachvollziehen zu können?

Drei typische Szenarien und was sie kosten

Damit Sie ein besseres Gefühl für die Zahlen bekommen, habe ich hier drei gängige Preisspannen skizziert. Diese Werte sind eine Orientierung für den deutschen Markt und können je nach Anbieter natürlich abweichen.

SzenarioTypischer AnbieterGeschätzte KostenWas Sie dafür bekommen
Die Basis-LösungBaukasten-Tool, Junior-Freelancer500 € – 1.500 €Umsetzung eines simplen Designs auf Template-Basis, Einpflegen Ihrer Texte und Bilder, technische Grundeinrichtung.
Die professionelle LösungErfahrener Freelancer, kleine Agentur1.500 € – 4.000 €Individuelles Design nach Briefing, professionelle Texte, mobil optimierte Umsetzung, Basis-Tracking.
Das Agentur-PaketSpezialisierte Agenturab 4.000 € aufwärtsUmfassende Strategie, Konzeption von A/B-Tests, High-End-Design und Copywriting, komplexe Integrationen, detailliertes Analyse-Setup.

Für die meisten kleinen und mittleren Dienstleister ist die professionelle Lösung oft der Sweetspot. Hier bekommen Sie eine maßgeschneiderte Seite, die wirklich auf Ihre Ziele einzahlt, ohne das Budget zu sprengen.

Warum das billigste Angebot oft das teuerste ist

Klar, ein Angebot für 500 € klingt vorerst verlockend. Aber seien Sie vorsichtig. Bei solchen Preisen fehlen fast immer entscheidende Bausteine wie eine saubere Strategie oder überzeugende Texte. Das Ergebnis? Eine Seite, die zwar online ist, aber keine Anfragen, keine Leads, keine Verkäufe generiert. Dann haben Sie zwar Geld gespart, aber Ihr eigentliches Ziel komplett verfehlt – eine unterm Strich kostspielige Erfahrung.

Eine Landingpage ist kein reiner Kostenpunkt, sondern eine Investition in Ihren digitalen Vertrieb. Die entscheidende Frage ist nicht „Was kostet die Seite?“, sondern „Was bringt sie mir ein?“. Eine Seite für 4.000 €, die monatlich Aufträge im Wert von 10.000 € generiert, ist unendlich günstiger als eine für 500 €, die nichts tut.

Mein Tipp aus der Praxis: Bestehen Sie immer auf einem Festpreisangebot. Das gibt Ihnen volle Budgetkontrolle und schützt vor bösen Überraschungen. Ein seriöser Partner kann und wird Ihnen nach einem ausführlichen Gespräch immer ein transparentes Pauschalangebot machen können.

Der typische Projektablauf von der Idee bis zum Livegang

Wer eine Landingpage in Auftrag gibt, kauft nicht einfach nur ein schickes Design. Man investiert in einen durchdachten Prozess. Ein guter Partner nimmt Sie dabei an die Hand und führt Sie sicher durch jede Phase, damit aus Ihrer Idee am Ende auch ein funktionierendes Marketing-Tool wird. So wissen Sie immer, wo das Projekt gerade steht und was als Nächstes von Ihnen gebraucht wird.

Der ganze Ablauf lässt sich in vier große, aufeinander aufbauende Phasen unterteilen. Ihre Rolle dabei? Alles andere als passiv. Ihr Feedback ist der entscheidende Kompass, der das Projekt in die richtige Richtung steuert.

Phase 1: Strategie und Konzeption

Alles startet damit, Ihr Ziel bis ins Detail zu verstehen. In dieser ersten Phase, die oft mit einem gemeinsamen Workshop beginnt, werden die Punkte aus dem Briefing noch einmal geschärft und in eine handfeste Strategie gegossen.

  • Zielgruppen-Analyse: Wen genau wollen wir erreichen? Was sind die Sorgen, Wünsche und Probleme dieser Menschen? Daraus entsteht eine klare Persona, also ein typischer Vertreter Ihrer Zielgruppe.
  • Definition der Kernbotschaft: Was ist der eine Satz, der Besucher sofort packt und zum Bleiben bewegt?
  • User Journey: Welchen Pfad soll der Nutzer auf der Seite nehmen, um am Ende die gewünschte Handlung auszuführen?

Das Ergebnis dieser Phase ist ein klares Konzept und ein sogenanntes Wireframe. Stellen Sie sich das wie den Bauplan eines Hauses vor: eine grobe, funktionale Skizze der Seite, die zeigt, wo Überschriften, Buttons oder Formulare platziert werden – ganz ohne Design.

Ein solides Wireframe ist die halbe Miete. Es stellt sicher, dass die Struktur und der Nutzerfluss stimmen, bevor auch nur eine Minute in das visuelle Design investiert wird. Änderungen sind hier noch schnell und kostengünstig umsetzbar.

Phase 2: Design und Text

Sobald das Grundgerüst steht, wird es mit Leben gefüllt. Der Designer verwandelt das Wireframe in ein ansprechendes, zu Ihrer Marke passendes Design (UI/UX), während der Texter die überzeugenden Inhalte (die „Copy“) schreibt.

Beide arbeiten eng zusammen. Der Text muss ins Design passen und das Design den Text unterstützen. Sie bekommen dann in der Regel einen ersten Entwurf zur Freigabe. Hier ist Ihr ehrliches Feedback Gold wert: Fühlen Sie sich und Ihre Marke gut vertreten? Ist die Botschaft unmissverständlich?

Phase 3: Entwicklung und Testing

Nachdem Sie grünes Licht für das Design gegeben haben, geht es an die technische Umsetzung. Die Designvorlage wird in funktionierenden Code übersetzt und in das gewünschte System, oft WordPress, integriert.

Diese Phase ist zwar sehr technisch, aber auch hier ist Ihre Mithilfe gefragt:

  1. Inhalte liefern: Falls noch nicht geschehen, müssen jetzt alle finalen Texte, Bilder oder Videos bereitgestellt werden.
  2. Testing: Bevor die Seite online geht, erhalten Sie einen Vorschau-Link. Jetzt heißt es: testen, testen, testen. Klicken Sie jeden Button, füllen Sie jedes Formular aus – am besten auf verschiedenen Geräten wie Smartphone, Tablet und Desktop-PC. Kommen die Test-E-Mails auch wirklich an?

Phase 4: Livegang und Übergabe

Alles ist geprüft und von Ihnen abgenommen? Dann kommt der große Moment: der Livegang. Ihre neue Landingpage wird unter Ihrer Domain für die ganze Welt sichtbar. Ein professioneller Partner kümmert sich um die technische Einrichtung und sorgt dafür, dass alles reibungslos klappt.

Die folgende Übersicht gibt Ihnen eine gute Orientierung, wie sich die Kosten verteilen, wenn Sie eine Landingpage erstellen lassen – vom einfachen Baukasten bis hin zur Agenturleistung.

Infografik zeigt die Kosten für die Erstellung einer Landing Page, aufgeteilt nach Anbieter: Baukasten, Freelancer und Agentur.
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Die Grafik macht deutlich: Je mehr strategische und individuelle Leistung Sie von Ihrem Partner bekommen, desto höher die Investition.

So könnte ein Zeitplan für ein 4-Wochen-Projekt aussehen:

  • Woche 1: Kick-off-Workshop, Feinschliff an der Strategie, Erstellung des Wireframes.
  • Woche 2: Design-Entwurf und Texterstellung, erste Feedbackrunde.
  • Woche 3: Technische Entwicklung und Integration der Inhalte.
  • Woche 4: Intensives Testing, finale Korrekturen und dann die Vorbereitung und Durchführung des Livegangs.

Praktischer Tipp: Nutzen Sie die Entwicklungszeit schlau! Während Ihr Partner programmiert, können Sie schon Ihre ersten E-Mail-Kampagnen aufsetzen, um die neuen Leads direkt nach dem Start professionell zu begrüßen. Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an und erhalten Sie drei praxiserprobte Vorlagen für Ihre erste Willkommens-E-Mail-Serie.

Nach dem Livegang: Erfolg messen und die Seite optimieren

Ihre Landingpage ist online – super! Aber wenn Sie eine professionelle Landingpage erstellen lassen, ist der Launch nicht das Ende, sondern erst der Anfang. Jetzt geht es darum, aus einer guten eine herausragende Seite zu machen, die dauerhaft Ergebnisse liefert. Die Arbeit hört also nicht auf, sie bekommt nur einen neuen Fokus.

Die finale Abnahme – der letzte Check vor dem Start

Bevor Sie die ersten Besucher auf Ihre brandneue Seite lenken, ist eine gründliche Endkontrolle absolut Pflicht. Technische Pannen oder kleine Fehler im Text können das Vertrauen sofort zerstören und Ihre ganze Investition zunichtemachen.

Nehmen Sie sich kurz Zeit für diese Checkliste:

  • Formulare testen: Funktioniert das Abschicken? Landet die Anfrage bei Ihnen im Postfach? Bekommt der Nutzer eine saubere Bestätigungsmail?
  • Links prüfen: Führt jeder Klick, ob intern oder extern, auch wirklich zum richtigen Ziel? Gibt es keine „toten“ Links, die ins Leere laufen (404-Fehler)?
  • Responsivität kontrollieren: Passt sich die Seite perfekt an Smartphone, Tablet und Desktop an? Alle Inhalte müssen auf jedem Gerät gut lesbar und bedienbar sein.
  • Ladezeit checken: Ist die Seite schnell genug? Eine Ladezeit von mehr als drei Sekunden ist heute ein echter Conversion-Killer und lässt viele Besucher abspringen, bevor sie überhaupt etwas gesehen haben.

Den Erfolg messbar machen: Die wichtigsten Kennzahlen (KPIs)

Um zu wissen, was gut ankommt und was nicht, brauchen Sie handfeste Daten. Optimieren ohne Zahlen ist reines Rätselraten und pure Zeitverschwendung. Konzentrieren Sie sich dabei auf die Kennzahlen, die wirklich etwas über den Erfolg Ihrer Landingpage aussagen.

Die drei wichtigsten KPIs sind hier ganz klar:

  1. Conversion Rate: Das ist der prozentuale Anteil der Besucher, der genau das tut, was Sie wollen (z.B. das Formular ausfüllen). Diese Zahl ist die wichtigste Metrik für den Erfolg Ihrer Seite.
  2. Cost-per-Lead (CPL): Was kostet Sie ein einzelner gewonnener Kontakt? Um das auszurechnen, teilen Sie einfach Ihre gesamten Werbeausgaben durch die Anzahl der generierten Leads. So sehen Sie, ob sich Ihre Kampagne rechnet.
  3. Absprungrate (Bounce Rate): Wie viele Besucher hauen sofort wieder ab, ohne etwas zu tun? Eine hohe Rate deutet oft auf eine unklare Botschaft, technische Probleme oder eine schlechte User Experience hin.

Diese Daten bekommen Sie in der Regel aus Tools wie Google Analytics.

A/B-Tests: Die Kunst der ständigen Verbesserung

Die erfolgreichsten Landingpages sind fast immer das Ergebnis von systematischen Tests. Bei einem A/B-Test erstellen Sie zwei Versionen Ihrer Seite (Version A und Version B), die sich nur in einem einzigen Detail unterscheiden – zum Beispiel in der Überschrift oder der Farbe des Buttons.

Danach schicken Sie 50 % Ihres Traffics auf die eine und 50 % auf die andere Version. Am Ende messen Sie, welche Variante eine höhere Conversion Rate erzielt.

Eine winzige Änderung kann eine riesige Wirkung haben. Wir haben schon erlebt, dass die Anpassung eines einzigen Wortes im Call-to-Action die Conversion Rate um über 30 % gesteigert hat. Testen ist kein nettes Extra, sondern der Motor für nachhaltigen Erfolg.

Für die kontinuierliche Verbesserung und messbare Ergebnisse Ihrer Landing Page können auch moderne Technologien eingesetzt werden, zum Beispiel durch den gezielten Einsatz von KI-Tools im E-Commerce. Wenn Sie die durch A/B-Tests gewonnenen Leads anschließend automatisiert weiterbearbeiten, steigern Sie die Effizienz Ihres gesamten Vertriebsprozesses. Mehr darüber, warum Marketing Automation der Game-Changer für Ihr Unternehmen ist, erfahren Sie in unserem weiterführenden Artikel.

Die brennendsten Fragen zur Landingpage-Erstellung

Im Agenturalltag tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf. Hier habe ich die häufigsten für Sie gesammelt und ganz direkt beantwortet, damit Sie schnell Klarheit für Ihr eigenes Projekt bekommen.

Wie lange dauert es, eine Landingpage zu erstellen?

Das kommt ganz auf den Umfang an. Eine simple Landingpage, die auf einer Vorlage basiert, steht oft schon in ein bis zwei Wochen. Wenn wir aber von einem komplett individuellen Projekt mit eigener Strategie, Texten und einem maßgeschneiderten Design sprechen, sollten Sie eher mit drei bis sechs Wochen rechnen.

Kann ich die Inhalte später selbst ändern?

Ja, auf jeden Fall! Das ist sogar ein Muss. Jede gute Agentur wird Ihre Seite mit einem gängigen System wie WordPress aufbauen. Nach einer kleinen Einführung können Sie dann Texte und Bilder kinderleicht selbst austauschen, ohne für jede Kleinigkeit anrufen zu müssen.

Achten Sie darauf, dass im Vertrag klar festgehalten ist, dass Sie nach Abschluss des Projekts den vollen Zugriff und die komplette Kontrolle über Ihre Inhalte erhalten.

Brauche ich für jede Werbekampagne eine neue Landingpage?

Nicht zwingend für jede einzelne Kampagne, aber definitiv für jede unterschiedliche Zielgruppe oder jedes separate Angebot. Ein praktisches Beispiel: Wenn ein Fitnessstudio sowohl junge Leute für HIIT-Kurse als auch Senioren für Reha-Sport ansprechen will, braucht jede Zielgruppe ihre eigene Landingpage. Die einen wollen Action, laute Musik und eine starke Community, die anderen suchen sanfte Bewegung, professionelle Betreuung und eine ruhige Atmosphäre.

Ein allgemeiner „Bauchladen“ funktioniert praktisch nie. Die Stärke einer Landingpage liegt in ihrer Spezialisierung – das ist der Schlüssel zu wirklich guten Conversion Rates.


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